Meine Zeit in Amsterdam

Langsam neigt unsere Zeit in den Niederlanden schon dem Ende zu und es ist der richtige Zeitpunkt um ein erstes Fazit zu ziehen.Durch die bestehende Kooperation der Adolf Würth GmbH & Co. KG mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. haben wir Auszubildende die Chance, zwei Wochen lang in ASF-Projekten im Ausland mitzuarbeiten. Zur Auswahl standen uns Israel, Polen und die Niederlande. In diesen und vielen anderen Ländern ist ASF durch Freiwilligenprogramme aktiv: junge Menschen engagieren sich hier in vielfältigen sozialen und politischen Projekten und setzen sich so für Frieden und Verständigung ein.

Vor einigen Monaten hieß es für uns also Bewerbung schreiben und hoffen, dass wir in unser Wunschland reisen dürfen.

Am 21. Mai ging es für mich und zwei weitere Auszubildende endlich los: zwei Wochen neue Erfahrungen sammeln in den Niederlanden!

Unterkunft und die für Amsterdam obligatorischen Fahrräder waren gebucht und wir waren gespannt auf das, was uns in Holland erwarten würde. Auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol gelandet, empfing uns vor allem erst einmal eines: Dauerregen.

Nachdem wir vom Flughafen abgeholt wurden und unsere Unterkunft bezogen hatten, haben wir in einem kurzen Einführungsprogramm alle organisatorischen Dinge geklärt und uns in der Stadt orientiert.

Am nächsten Tag ging es dann los in unsere Projekte: ich arbeite zum Beispiel im Widerstandsmuseum, das sich mit dem Widerstand der niederländischen Bevölkerung gegen den Nationalsozialismus beschäftigt. Hier haben wir also  „unsere“ Freiwilligen kennengelernt, die jungen Menschen aus Deutschland, die für ein Jahr lang mit ASF in den Projekten arbeiten. Sie sind für die zwei Wochen unsere eigentlichen Bezugspersonen, mit denen wir auch „das wahre Amsterdamer Leben“ erkunden und viel Freizeit verbringen – vom Kinobesuch bis hin zum Ausflug ans Meer und dem Besuch anderer ASF Freiwilliger an deren Arbeitsplätzen.

Über die Zeit, die seither vergangen ist, lässt sich sagen, dass wir viele neue Eindrücke mit nach Deutschland nehmen werden: Eindrücke aus unseren Projekten, Eindrücke von der Stadt und auch Erkenntnisse über die Beziehung zwischen Deutschland und unserem Nachbarland, den Niederlanden.