Praktikanten 24.08.2021

Ein Aushilfsjob als „Türöffner“

Hallo zusammen, ich bin Julian und 25 Jahre alt. Aufgewachsen im beschaulichen Oberschwaben hat es mich schlussendlich zu Würth verschlagen, wo ich aktuell meine Bachelorthesis in der Abteilung HR Business Partnering und Recruiting schreibe. Aber beginnen wir doch ganz am Anfang (naja, fast am Anfang).

Mein Aushilfsjob als Türöffner

Seit 2017 studiere ich Management und Personalwesen im Bachelor an der Hochschule Heilbronn am Campus Schwäbisch Hall. Nach meinem Praxissemester im März 2020 wollte ich mir voller Tatendrang einen Werkstudentenjob im Personalbereich suchen, der mir zum einen Erfahrung im Berufsfeld und zum anderen Einblicke in Unternehmen verschaffen sollte. Dank unseres mikroskopisch kleinen Begleiters stand die Welt wenig später mit einem Mal still. Nicht nur in den Köpfen der Menschen, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt herrschte Unsicherheit. Da in der Region Schwäbisch Hall zu dieser Zeit keine Stellen als Werkstudent mehr ausgeschrieben wurden, musste ich mir einen Alternativplan überlegen. Über die Karriereseite von Würth wurde ich schließlich auf einen Aushilfsjob in der Niederlassung Schwäbisch Hall aufmerksam. Dann ging alles ganz schnell. Ab Mai 2020 unterstützte ich also die Kolleginnen und Kollegen der Niederlassung bei der Kontrolle und Einlagerung der Würth-Produkte, sorgte für einen ansehnlichen Verkaufsraum und bediente sogar einige unserer Handwerkskunden an der Theke. Dies alles gepaart mit einer unglaublich angenehmen Arbeitsatmosphäre und super netten Kolleginnen und Kollegen. Nach einem Gespräch zwischen den Regalen mit einem unserer Vertriebsleiter, tat sich auf einmal die Tür für einen nächsten Schritt auf.

Die Zukunft des Recruitings

So schnell kann es gehen. Eins führte zum anderen und schließlich hatte ich die Möglichkeit, ab März 2021 meine Bachelorthesis in der Zentrale in Künzelsau-Gaisbach zu schreiben. Angestellt bin ich dabei in der Abteilung HR Business Partnering und Recruiting, wo ich mich thematisch mit Kennzahlen im Online-Recruiting beschäftige. Expliziter mit verschiedenen Online-Recruiting Kanälen, die ich auf ihre Möglichkeiten und Grenzen der Kennzahlenerhebung untersucht habe. Warum das wichtig ist? Weil sich die Arbeitswelt verändert. Angetrieben durch die Digitalisierung gibt es schier endlose Möglichkeiten zur Online-Rekrutierung von Mitarbeitenden und gleichzeitig entstehen neue Jobfelder. Wenn wir weiterhin die besten Mitarbeitenden gewinnen wollen, müssen wir sie in den Kanälen erreichen, in denen sie sich aufhalten. Kennzahlen helfen uns dabei, die wichtigen Kanäle zu identifizieren. Nur so kann das Recruiting der Zukunft erfolgreich gestaltet werden.

Unterstützung von allen Seiten

Im Rahmen meiner Thesis, aber auch durch meine weiteren Aufgaben bei denen ich die Abteilung unterstütze, fiel mir von Tag 1 an die extrem positive und aufgeschlossene Art aller Mitarbeitenden auf. Egal welches Problem, egal welche Frage: Geholfen wird einem immer. Auch Kleinigkeiten, wie der Gruß von jedem Mitarbeitenden auf dem Gang, machen für mich den Unterschied. Ein Weltkonzern, der nie seine Wurzeln eines Familienunternehmens vergessen hat. Das gilt sowohl für die Arbeit in der Niederlassung als auch in der Zentrale. Und ich glaube das ist das Besondere an Würth.

Julian Schmid, Bachelorand HR Business Partnering und Recruiting