Auslandspraktikum bei Würth Niederlande – Woche 2 und 3

Unser erstes Wochenende in Holland

Unser erstes Wochenende war ein absoluter Traum!  Bei prallem Sonnenschein verbrachten Kevin und ich den Großteil der Zeit auf der Terrasse, um möglichst viele Sonnenstrahlen einzufangen. Wir ließen es uns auch nicht entgehen, den See, der gleich vor unserer Haustür liegt, zu umrunden. Die Gegend hier ist wirklich die absolute Idylle!

Am Sonntag fuhren wir kurzfristig in das 50 Kilometer entfernte Eindhoven und entdeckten dort neben mit Büschen bewachsenen Häusern einige verrückte PSV Eindhoven Fans, die ordentlich Stimmung machten.

Meine Aufgaben

Als ich am Montag wieder in das Büro im Produktmanagement zurückkehrte, habe ich auf meinem Schreitisch einen Halter für Büroklammern von unserer Tochterfirma SWG entdeckt, wo ich von Oktober bis November einen Abteilungsdurchlauf absolvierte und so die Produktion unserer ASSY-Schrauben kennenlernte. Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen, davon ein Erinnerungsfoto zu machen.

Vom ersten Tag an habe ich sehr viel Verantwortung übertragen bekommen und kann viel selbstständig arbeiten, was wirklich toll ist! Die meiste Zeit beschäftige ich mich, in ständiger Abstimmung mit den holländischen Kollegen und der Geschäftsführung, mit dem Neuaufbau eines Marketingkalenders sowie einer Änderung des Schulungskonzepts, da durch eine Umstrukturierung des Geschäftsmodells einige Änderungen beachtet werden müssen.

Außerdem helfe ich bei zahlreichen Auswertungen und bekomme so viele Einblicke in die erste Auslandsgesellschaft der Würth-Gruppe, welche vor 50 Jahren von Professor Reinhold Würth gegründet wurde.

Die ORSY-Taskforce

Am Freitag halfen Kevin und ich beim Aufbau eines Regals nach dem  „KANBAN Light“- System bei einem Großkunden. Zusammen mit dem zuständigen Verkäufer und dem Verantwortlichen für die ORSY-Strategie bauten wir innerhalb eines Tages ein 9 Meter langes Regal auf und füllten aus den alten ORSY-Regalen die Pakete in die schwarze Kisten um, die ihr auch auf dem Foto in der Galerie sehen könnt.

Antwerpen

Nach diesem körperlich anstrengenden Tag versüßten wir uns den Abend mit dem Besuch einer Bar in s’ Hertogenbosch und konnten dort etwas entspannen.

Am Samstag sind wir nach Antwerpen gefahren, um mal Städte außerhalb Hollands zu besichtigen. Allein der Blick auf das Rathaus und den Marktplatz mit dem Brabobrunnen, welcher die Herkunft einer Legende um die Entstehung des Stadtnamens symbolisieren soll, entlohnten uns für die einstündige Fahrt.

Meine erste Mitreise

Am Montag stand meine erste Mitreise an, um so die holländischen Kunden kennen zu lernen. Pünktlich um 8 Uhr traf ich mich mit meinem Verkäufer in dem Shop in Nijmegen, von wo wir zu verschienden Kunden aus der Division Betriebswerkstätten aufbrachen. Neben einer Großbäckerei für Torten, mehreren Schulen und einer “Beschützenden Werkstatt”, besuchten wir auch die Betriebswerkstatt eines Gefängnisses. Bevor wir zu unserem Ansprechpartner gelangten mussten wir zuerst einen 10-minütigen Sicherheitscheck absolvieren, durch eine Sicherheitsschleuse gehen und Uhren, Handys und Gürtel abgeben. Eine wirklich einzigartige Erfahrung!