Berufserfahrene 22.01.2021

Ein Hohenloher in München

Servus! Mein Name ist Moritz, ich bin 24 Jahre alt und komme ursprünglich aus Schwäbisch Hall. Seit Anfang 2019 arbeite ich als Niederlassungsverkäufer in der Niederlassung München-Laim. Dort sind meine Kollegen und ich die ersten Ansprechpartner und Problemlöser für unsere Kunden. Hier kann ich Teil eines tollen Teams sein und die Kunden jeden Tag den Würth-Spirit spüren lassen!

„Bewirb dich halt auch mal beim Würth…“

Ich war mir nach dem Abitur sicher, dass ich nicht direkt studieren möchte, sondern erst einmal etwas Praxiserfahrung sammeln sollte und zusätzlich natürlich auch eigenes Geld verdienen möchte. Somit habe ich mich bereits während der Schulzeit bei einigen großen Unternehmen in der heimischen Industrie um eine kaufmännische Ausbildung beworben. Und am „Schraubenkönig“ kommt man als Hohenloher nicht vorbei, gerade wenn man sich bei den großen Playern in der Region bewerben möchte. Würth war dabei keinesfalls unter meinen Favoriten. Das hat sich aber mit dem Bewerbungsprozess schlagartig geändert! Ich war & bin begeistert von der familiären Atmosphäre und dem generell sehr angenehmen und persönlichen Bewerbungsprozess, trotz der beachtlichen Größe des Unternehmens.

Lehrjahre sind keine Herrenjahre… oder doch?

Die Ausbildung war der Wahnsinn. Es war sehr abwechslungsreich, ich konnte in vielen Bereichen spannende Einblicke gewinnen und bereits in den ersten 2,5 Jahren Verantwortung übernehmen. Durch mein Amt im Azubi-Ausschuss wurde mir während der Ausbildung nie langweilig und viele meiner Kolleginnen und Kollegen wurden zu Freunden.

Während meiner Ausbildung habe ich auch meine Leidenschaft für den Vertrieb entdeckt und konnte in vielen Niederlassungen rund um die Zentrale bereits einiges an Vertriebserfahrung sammeln. Deshalb habe ich mich in der Ausbildung bereits dafür eingesetzt, in einer unserer Deutschlandweiten Niederlassungen zu arbeiten. Anfang 2019 konnte ich dann in der Niederlassung München-Laim meine berufliche Zukunft antreten.

Die Ausbildung wird mir immer als sehr prägende Zeit in Erinnerung bleiben, bei der einem viele wichtige Werte aus der Unternehmenskultur vermittelt wurden. Allem voran Bescheidenheit, Ehrlichkeit und die Kundenzufriedenheit als Maxime allen Handelns.

Wo geht die Reise hin?

Wenn mich jemand fragt, was mich aus dem schönen Hohenlohe ins Bayrische bringt, antworte ich gerne scherzhaft mit „Entwicklungshilfe“ – das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint. Mich hat die Neugier in eine andere Region gezogen.

Aktuell darf ich immer enger mit meinem Niederlassungsleiter zusammenarbeiten und die ein oder andere Aufgabe von ihm mitbegleiten. Die Erweiterung meines Aufgabenbereiches bereitet mich auf das Würth-interne Karriereprogramm vor. Dabei werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu zukünftigen Führungskräften ausgebildet und lernen von Führungsverantwortlichen in ihrem Umfeld. Um mich nicht nur bei der Arbeit weiterzuentwickeln, studiere ich im Fernstudium BWL. Das ermöglicht es mir, noch tiefer in die Unternehmenswelt einzutauchen und neben dem praktischen auch ein theoretisches Verständnis aufzubauen.

Mein erstes Projekt ist seit Ende 2020 die Begleitung einiger Kolleginnen und Kollegen mit unserem neuen Verkaufstool „Mobile Theke“. Hierbei übernehme ich das Coaching der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die praxisgebundene Weiterentwicklung der Verkaufsfähigkeiten in Verbindung mit der Mobilen Theke. Natürlich bin ich auch Ansprechpartner bei Problemen und versuche die Integration so einfach wie möglich zu gestalten. Durch regelmäßige Reflektion mit meinem Vorgesetzten kann ich bei diesen Aufgaben viel über mich und meine Kolleginnen und Kollegen lernen.

Ich habe viel Spaß bei meiner Arbeit in der Niederlassung und ich finde es spannend, jeden Tag mit neuen Situationen sowie Herausforderungen konfrontiert zu sein. Jeder Tag ist anders und man kann ständig an sich arbeiten.

Moritz Spies, Niederlassung München-Laim