100 Tage – 100 Erlebnisse

Die ersten 100 Tage bei Würth sind für alle neuen Azubis aus ganz Deutschland eine aufregende Zeit. Seminare zu den wichtigsten Benimm-Regeln, Telefoncoaching oder einer Einführung in die Würth EDV standen neben den ersten Erfahrungen in der jeweiligen Abteilung an der Tagesordnung.

Als eine der 128 neuen Azubis war auch für mich der Eintritt ins Berufsleben ein großer Schritt. Die entspannte Zeit nach dem Abitur mit Mittagsschlaf und großen Ferien wurde abgelöst von frühem Aufstehen und einem geregelten Arbeitsalltag. Doch meine Ängste, gleich ins kalte Wasser geworfen zu werden, waren unbegründet.

Am Einführungstag in der Freien Schule Anne Sophie hatten wir die Möglichkeit, alle Azubis der Adolf Würth GmbH & Co. KG wie auch die Auszubildenden von 22 Tochterunternehmen aus der Region kennen zu lernen. Nach der Gruppenaufgabe, den Schriftzug „Ausbildung bei Würth 2011“ aus typischen Würth Produkten zu fertigen und einem gemeinsamen Mittagessen, waren erste Kontakte geknüpft und neue Freundschaften entstanden.

Auch in den folgenden Tagen lag dies im Fokus. Wir haben nicht nur gelernt, wie man sich am Telefon oder beim Business-Essen verhält, sondern bekamen auch einen ersten Einblick in die Firmenphilosophie. Als diese ersten anderthalb aufregenden und lehrreichen Wochen mit Einführungsseminaren, Newcomer-Party und Aktivtag vergangen waren, konnten wir endlich Abteilungsluft schnuppern.

Aller Anfang ist schwer? Nicht bei Würth!

Denn sowohl die netten Kollegen als auch die Ausbildungsabteilung und der Azubi-Ausschuss haben erfolgreich versucht, uns so schnell wie möglich bestens zu integrieren. Es ließ sich allerdings nicht verhindern, dass das ein oder andere Mal ein verwirrt dreinschauender Azubi über das weitläufige Gelände irrte, sich mit dem Postwagen verfuhr oder verzweifelt vor verschlossenen Türen stand, wenn die ID-Karte noch nicht funktionierte. Aber auch hier wurde uns gerne weitergeholfen – und meines Wissens ist keiner meiner Mitazubis verloren gegangen.

Nachgehakt

Fünf frisch gebackene Azubis berichten über ihre ersten 100 Tage bei Würth

Denis Schneider… (19 Jahre)

…wird Kaufmann im Groß- und Außenhandel mit der Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen” und wohnt derzeit in Krautheim. Er hat sich für diese Firma entschieden, da sowohl Verwandte, als auch Bekannte nur Gutes von Würth berichten konnten.

Wie hast du die ersten Wochen bei Würth empfunden?

Denis: Ich fand es sehr gut, dass wir die Einführungswoche hatten. Man hat erst die neuen Azubis kennen gelernt und sich dann so langsam an die Abteilungen herangetastet. Mir blieb der Aktivtag sehr positiv in Erinnerung.

Daniel Demuth… (20 Jahre)

…macht eine Ausbildung zum Industriekaufmann mit der Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen” Er ist für seine Ausbildung von Baltringen ins Hohenlohische gezogen und hat sowohl Familie als auch Freunde verlassen müssen. Doch auch hier hat er schon viele nette Leute kennengelernt.

Was hältst du vom Azubi-Ausschuss? Hast du selbst Interesse dort mitzuwirken?

Daniel: Ich finde den Azubi-Ausschuss eine wichtige Instanz, um zu zeigen, dass auch wir jungen Azubis etwas bewegen können und könnte mir gut vorstellen, dort selbst mitzuwirken.

Hannah Schiebener… (19 Jahre)

…kommt aus Nordhorn, nahe der holländischen Grenze und hat ihr Studium im Handel an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg am Campus Mosbach begonnen. Trotz anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten und der Landschaftsänderung, sieht sie Baden-Württemberg schon als ihre zweite Heimat an.

Wie hast du die ersten Wochen bei Würth empfunden?

Hannah: Die Einführungswoche war gut, man hat viele neue Leute kennen gelernt. Alle waren aufgeschlossen und hilfsbereit. Und außerdem wird man gut aufgenommen. In Erinnerung blieb mir der Aktivtag und der Vortrag von Michael Wohlleben, der mich insgesamt sehr beeindruckt hat.

Hanna Lehr… (20 Jahre)

…aus Braunsbach wird Fachlageristin bei der AW KG. Von Anfang an war sie begeistert von der Offenheit und Hilfsbereitschaft aller Azubis.

Fühlst du dich hier wohl? Oder ist es noch sehr neu und manchmal angsteinflößend, in so einer großen Firma zu arbeiten?

Hanna: Wohl gefühlt habe ich mich von Anfang an. Es ist zwar etwas ganz Neues für mich, in einer so großen Firma angestellt zu sein, aber ich finde, man gewöhnt sich relativ schnell daran und findet sich zurecht. Auch mir blieb der Aktivtag sehr positiv in Erinnerung.

Manuel Schellmann… (19 Jahre)

…studiert „International Business” mit der Fachrichtung Innovation und Technik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg am Campus Bad Mergentheim und wohnt in Niedernhall. Er hat sich für dieses duale Studium entschieden, da die Kombination von Praxis und Theorie für ihn die richtige Mischung ist.

Welche Erfahrung hast du bei den Einführungsseminaren gemacht?

Manuel: Als Erstes ist mir aufgefallen, was Würth eigentlich alles für seine Arbeitnehmer tut. Ich bin mir sicher, dass andere Unternehmen nicht so viel Ausflüge bzw. Events veranstalten, wie es Würth für seine Azubis tut. Des Weiteren haben sich ganz klar Firmenphilosophie, Firmengrundsätze und Zielsetzungen herauskristallisiert.