Allgemein 01.11.2012

Zwei Newcomer erzählen über ihren Einstieg ins Unternehmen!

Leas Start in die Ausbildung

Hallo, mein Name ist Lea, ich bin 18 Jahre alt und habe zum 1. September 2012 bei der Firma Würth meine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel mit Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen begonnen.

Nachdem ich im Juni diesen Jahres endlich mein Abi Zeugnis in den Händen hielt und anschließend meine viele Freizeit ausgiebig genossen hatte, begann das Bangen und Hoffen vor dem Ausbildungsbeginn: Werde ich den neuen Herausforderungen gewachsen sein? Werde ich mich mit den anderen Azubis verstehen? Wie wird das Verhältnis zu den Vorgesetzten sein? Solche Angelegenheiten wollten neu überdacht sein, aber auch ganz banale Dinge des Alltags, wie z.B. der Weg zur Arbeit oder die tägliche “Essensplanung”.

Obwohl sich gegenüber meiner Schulzeit ziemlich viel in meinem Leben verändert hat, waren die meisten meiner Sorgen unbegründet: für die ersten beiden Wochen der Ausbildung stellte die Ausbildungsabteilung für uns Neulinge ein buntes, mehrtägiges Seminarprogramm zusammen, in dem die meisten unserer Fragen zu Themen wie „Verhalten gegenüber Kunden und Kollegen“, „Richtiges Telefonieren“ oder „EDV“ geklärt wurden. Während diesen beiden Wochen waren wir nach Berufsfeldern in kleine  Gruppen aufgeteilt, sodass ich mich hier schnell mit meinen neuen Kollegen und Klassenkameraden angefreundet habe. Inzwischen können wir uns den Alltag ohneeinander schon nur noch schwer vorstellen!

Der einzige Punkt, an den ich mich nach wie vor noch nicht ganz gewöhnen konnte, ist das frühe aufstehen. Um pünktlich bei der Arbeit zu sein, muss ich bereits um 05:40 Uhr aus dem Bett. Doch mit dem Gedanken, dass mich ein tolles Mittagessen im Betriebsrestaurant, neue Herausforderungen und viele nette Kollegen erwarten, ist auch diese Schwierigkeit gut zu meistern ☺

Als Fazit meiner ersten Zeit als Azubi kann ich sagen, dass ich froh bin, mich für die Ausbildung im Unternehmen Würth entschieden zu haben. Es ist unglaublich, wie viele interessante Menschen ich schon in diesen ersten Wochen kennengelernt habe und wie schnell mir als neuer Azubi Verantwortung übertragen wird – An diesen Aufgaben wachse ich täglich!

Ich freue mich auf den großen Teil der Ausbildung, der noch vor mir liegt und wünsche Euch alles Gute für Eure Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz – Vielleicht sehen wir uns ja zum nächsten Ausbildungsbeginn bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG? ☺

Bis bald! Eure Lea

Manuels Ausbildungsbeginn

Ich heiße Manuel, bin 17 Jahre alt und habe dieses Jahr meine Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandel mit Zusatzqualifikation Fachhochschulreife begonnen.

Kurz gesagt, es hat sich ziemlich viel verändert, man kann sagen, dass sich so ziemlich mein ganzer Tagesablauf geändert hat. Angefangen beim früher aufstehen, über das Mittagessen im Betriebsrestaurant, bis hin zum späten Nachhause kommen.

Ein üblicher Arbeitstag läuft dann ungefähr so ab: ich stehe um 5:45 Uhr auf und da ich einen etwas längeren Weg zur Arbeit habe, fährt mein Bus bereits früh am Morgen ab. Um  7:30 Uhr angekommen, heißt es durcharbeiten bis 9 Uhr, 15 Minuten Frühstückspause und dann wieder ran an die Arbeit. Ich konnte mich hier schnell mit den anderen Azubis anfreunden, deshalb gehen wir auch immer zusammen Mittag essen. Das lockert den ganzen Arbeitstag etwas auf und nach dem Essen bleibt stets Zeit sich über alles Mögliche auszutauschen. Nach einer Stunde geht’s dann wieder zurück in die Abteilung.

Etwas anders sieht mein Tag aus, wenn ich Berufsschule habe. Wenn ich einen halben Tag Schule habe, beginnt der Unterricht um 7:45 Uhr auf der kaufmännischen Berufsschule in Künzelsau und geht bis 12:55 Uhr. Als ich noch auf der Realschule war, kam es mir wie eine Ewigkeit vor wenn ich um 13:00 Uhr Schulende hatte. Jetzt heißt es, nach der Schule ab in die Arbeit bis 17:15 Uhr – das war schon eine enorme Umstellung für mich und es ist anfangs auch anstrengend, sich an diesen Rhythmus zu gewöhnen und diesen zu verinnerlichen.

Eine weitere große Umstellung für mich ist ganz klar das Umfeld! Es ist ein gewöhnungsbedürftiges Gefühl der Jüngste zu sein, denn um mich herum sind während der Arbeit eigentlich nur ältere als ich, außer in den Pausen. Da ist es nicht mehr so locker wie in der Schule, wo man einfach mal drauf los quatschen kann. Das erfordert natürlich auch eine Umstellung des Umgangs miteinander und der Umgangssprache. Am Anfang war das etwas ungewohnt, manche zu siezen und andere wiederum zu duzen, da kommt man schnell mal durcheinander.

Meine erste Abteilung ist voll mit netten Menschen (ohne Werbung zu machen, es war der Einkauf -EAK- ☺). Mein Ausbilder und meine anderen Kollegen sind sehr umgängliche Menschen, bei denen ich mich von Beginn an wohl gefühlt habe. Ich hoffe, dass ich im weiteren Verlauf meiner Ausbildung noch viele tolle Menschen kennen lernen darf und dass ihr bei eurem Ausbildungsbeginn nächstes Jahr auch so viel Glück haben werdet!

Liebe Grüße, Euer Manu ☺