Allgemein 31.08.2020

Mein Praktikum bei Würth in herausfordernden Zeiten

Hallo zusammen! Mein Name ist Felix, ich bin Praktikant im Onlinemarketing, studiere in Pforzheim Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Marketing und komme aus der Nähe von Stuttgart.

Als ich meine Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK abgeschlossen und meine Fachhochschulreife bestanden habe, hat es mich zuerst an die FH in Esslingen für ein Maschinenbaustudium verschlagen. Allerdings stellte ich schnell fest, dass das Maschinenbaustudium nichts für mich ist. Nach einem kurzen Praktikum in einer Stuttgarter Werbeagentur bin ich zuerst als Praktikant und kurz darauf als Vollzeit Angestellter im E-Commerce in einem Online-Shop für Mode eingestiegen. Zwei Jahre später habe ich mich schließlich doch noch dazu entschieden ein Studium zu beginnen. Seitdem bin ich Student an der Fachhochschule in Pforzheim und befinde mich derzeit in meinem Praxissemester. Das ist mein Weg zu Würth.

Es verläuft nicht immer alles nach Plan

Begonnen habe ich mein Praktikum bei Würth Mitte Februar unter idealen Bedingungen: Ich kam frisch aus einem Kurzurlaub in Irland zurück und war schon voller Vorfreude auf meine Zeit bei Würth. Die Situation änderte sich dann doch relativ schnell – die Corona-Pandemie schwappte nach Deutschland über. Immer mehr Unternehmen schickten ihre Mitarbeiter ins Homeoffice und einige meiner Kommilitonen verloren aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage ihre Praktikumsstellen. Da fühlte auch ich mich für kurze Zeit etwas unwohl.

Die Würth Außenstelle Rommelshausen öffnet 😉

Für meine Kolleg*innen und mich hießen die steigenden Corona-Fallzahlen dann Anfang April erstmal eines: Ab ins Mobile-Office. In meinem Fall nach Hause, nach Rommelshausen. Auf unbestimmte Zeit. Beim Mobile-Office Aufbau dann die erste Bremse: Laptop-Ladekabel am Arbeitsplatz liegen lassen. Das beginnt ja Klasse…

Das Remote Praktikum beginnt

Das mobile Arbeiten ist im Onlinemarketing natürlich überhaupt kein Problem. Unsere Abteilung ist technische Hilfsmittel wie Skype gewohnt, unser Berufsleben findet schon längst online statt. Dem Unternehmen geht es gut und ich werde gebraucht. Das war und ist mir für mein Praktikum immer wichtig gewesen.

Einen sehr wichtigen Beitrag zu diesem Gefühl haben mir dabei meine Kolleg*innen gegeben. Jeden Morgen haben wir einen festen Termin, an dem wir im Team über aktuelle Projekte, Fragen oder auch Probleme sprechen. Für mich war das eine tolle Gelegenheit, um die gesamte Bandbreite des Onlinemarketings bei Würth kennen zu lernen. So weiß ich selbst als Praktikant immer ganz genau, an welchen Projekten die Abteilung gerade arbeitet. Außerdem konnte ich mich durch den regelmäßigen Austausch noch besser ins Team integrieren und einbringen.

„Social Media Sitzung um 10:30? – Kann ich reinhören? Kein Problem!“

„Neue Würth App? – kann ich mich einbringen? Immer gerne.“

Obwohl ich meine Kolleg*innen zum Teil seit fünf Monaten nicht gesehen habe, habe ich das Gefühl Teil eines tollen Teams zu sein, trotz oder vielleicht auch wegen Corona.

Mein Fazit nach fünf Monaten Teil-Remote Praktikum

Corona hat meinem Pflichtpraktikum bei Würth nicht geschadet, im Gegenteil. Ich glaube, dass ich durch diese außergewöhnliche Situation zwar viele tolle Dinge des Praktikums verpasst, allerdings auch sehr viel über Krisenmanagement, Team Building und vor allem über Marketing und E-Business gelernt habe.

An dieser Stelle vielen Dank an meine Kolleginnen und Kollegen, die mich bisher auf meinem Weg bei Würth begleitet und unterstützt haben. Allen anderen wünsche ich eine angenehme Woche und vor allem Eines: Bleibt gesund!

Felix Zimmermann, Praktikant Onlinemarketing