Allgemein Praktikanten 16.02.2021

Liebe Grüße von den Studentinnen aus dem Bereich „New Work“

Hi zusammen, wir beide Cansu (links) und Jagdeep (rechts), unterstützen während unseres Studiums aktuell das Projekt „New Work“ bei Würth. Heute möchten wir uns euch in Form eines kleinen Interviews näher vorstellen und aufzeigen, was wir dort so machen.

Wie wir zu Würth gekommen sind:

Cansu: Ich studiere aktuell an der Universität Mannheim den Master in Kultur & Wirtschaft und hatte dort an einem Workshop teilgenommen, an dem Würth als Partner mitgewirkt und sich in diesem Zuge vorgestellt hatte. Und nachdem ich anschließend auf der Würth-Karriereseite die coole Stellenausschreibung im Bereich „New Work“ gesehen und mich daraufhin beworben hatte, konnte ich nach einem erfolgreichen Bewerbungsprozess im September 2020 mein freiwilliges Praktikum hier beginnen. 🙂

Jagdeep: Ich studiere den Bachelor in Wirtschaftspsychologie an der Hochschule für Technik in Stuttgart mit den Schwerpunkten Human Resources und Marktforschung und habe meinen Weg bei Würth im Februar 2020 ebenfalls mit einem freiwilligen Praktikum begonnen. Während meines Praktikums in der Personalentwicklung in Künzelsau hat mich der Würth Spirit dann so gepackt, dass sich mein Wunsch, meine Bachelorarbeit bei Würth zu schreiben, verstärkt hat. So bekam ich im Anschluss an mein Praktikum die Chance, im Projekt „New Work“ in der Organisationsentwicklung mitzuarbeiten und im Rahmen dessen meine Abschlussarbeit zu schreiben. 🙂

Warum wir uns für den Bereich „New Work“ entschieden haben:

Jagdeep: Wie wir alle wissen, wurde durch die COVID-19 Pandemie vor allem das Arbeiten unabhängig vom Arbeitsplatz, auch Remote Work genannt, verstärkt genutzt. Auch Würth hat den eigenen Mitarbeitenden, soweit dies mit der Arbeitstätigkeit vereinbar war, das mobile Arbeiten ermöglicht. Und da diese flexiblen Arbeitsformen auch nach der Pandemie in der modernen Arbeitswelt eine zunehmende Bedeutung haben werden, dem Familienunternehmen Würth aber auf der anderen Seite auch Werte wie Gemeinschaft und Zusammenhalt sehr wichtig sind, habe ich innerhalb meiner Bachelorthesis untersucht, wie denn der besondere „Würth-Spirit“, also Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Mitarbeitenden, auch remote beibehalten und gestärkt werden kann.

Cansu: Ein sehr wichtiges und insbesondere aktuell hoch relevantes Thema. Wie wir an der Relevanz deiner Bachelorarbeit sehen Jagdeep, hat die außergewöhnliche Pandemie-Zeit als Katalysator gedient und hat die Inhalte, Überlegungen sowie Methoden der neuen Arbeitswelt schnell Realität für eine große Masse an Arbeitnehmern wie auch Arbeitgebern werden lassen. Begriffe wie Remote Work, Führen auf Distanz, Kommunikation aber auch Mitarbeitendenbindung auf Distanz wurden von heute auf morgen viel aktueller denn je. Und genau diesen Wandel der Arbeitswelt mitzugestalten war mein Ansporn, mich für den Bereich „New Work“ zu entscheiden.

Woran wir gerade arbeiten:

Cansu: Zu Beginn meines Praktikums umfassten meine Tätigkeiten insbesondere die Unterstützung der „New Work“-Projektsteuerung, die Planung von und das Mitwirken in Workshops sowie die Erstellung von Präsentationen und Arbeitspapieren. Danach durfte ich die Erstellung eines FAQs (Frequently Asked Questions) sowie eines Dossiers mit Tipps und Tricks für die remote Arbeit bei Würth übernehmen. Aktuell sind wir dabei, eine interne Kommunikation über das Intranet von Würth, dem INSIDE, zu planen. Daneben werde ich die Gelegenheit bekommen, einen virtuellen „New Work“-Vortrag zum Thema „Gesundes Arbeiten im Mobile Office“ an den Würth-Gesundheitstagen im März zu halten. Aber auch das Feiern auf Distanz durften wir bereits ausprobieren! 🙂 So habe ich bei der Planung unserer virtuellen Abteilungs-Weihnachtsfeier mitgeholfen und durfte hierbei die Moderation übernehmen:

Jagdeep: Ich bin mir sicher, ihr hattet viel Spaß! 🙂 Schade, dass ich hier nicht teilnehmen konnte, aber im Dezember stand ich kurz vor der Abgabe meiner Thesis. Für die Thesis habe ich Fokusgruppendiskussionen mit Mitarbeitenden und Führungskräften sowie interne und externe Experteninterviews durchgeführt. Aus diesen Erkenntnissen habe ich dann Handlungsempfehlungen zur Aufrechterhaltung und Stärkung des Wir-Gefühls im Remote Work erarbeitet.

Unser Fazit

Innerhalb unserer vielseitigen Praktikumsinhalte und der Bachelorthesis konnten wir mit vielen unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten und auf diese Weise Würth als ein sehr mitarbeiterorientiertes und kulturbasiertes Unternehmen kennen- und lieben lernen. Als Fazit können wir sagen, der Weltmarktführer in Montage- und Befestigungsmaterial ist ein bodenständiges Familienunternehmen, das den eigenen Mitarbeitenden den Freiraum lässt, sich zu verwirklichen und damit auch zu einem gemeinschaftlichen Erfolg beizutragen.

Herzliche Grüße

Cansu & Jagdeep, Studentinnen im Bereich New Work