Allgemein 02.05.2012

Meine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation

In meiner Ausbildung liegt der Schwerpunkt im Bereich Marketing.

Dem zur Folge bin ich hauptsächlich in der Marketingabteilung tätig. Hier komme ich insbesondere mit Katalogrundschreiben, die übersetzt werden müssen und Sport- Sponsoringanfragen in Kontakt. Zudem fallen auch hin und wieder kreative Tätigkeiten, wie die Gestaltung von Einladungskarten für Events in mein Aufgabenfeld. Ich arbeite in engem Kontakt mit der Graphik und einer Übersetzungsagentur zusammen. Nach und nach werden mir nun zunehmend kleine, eigene Projekte zugeteilt, an denen ich flexibel und selbstständig arbeite. Dies erfordert viel Eigenverantwortung und Disziplin.

Selbstverständlich durchlaufe ich aber auch einige weitere Abteilungen, wie zum Beispiel die Buchhaltung, oder die Personalabteilung um den kaufmännischen Teil meiner Ausbildung nicht außer Acht zu lassen.

Mein Alltag bei Würth

Dienstag, 7:25

ich trudele im Morgengrauen am P1 ein und suche mir einen Parkplatz, der möglichst nah an dem Zentralgebäude liegt, damit ich nicht so weit gehen muss, denn hier oben ist es stets sehr windig.

Auf dem Weg vom Auto zum Büro checke ich noch schnell meine Mails mit dem Handy, dann begrüße ich meine Kollegen und Kolleginnen in der Marketingabteilung. Wir sitzen im A-Gebäude, dem meiner Meinung nach Schönsten von allen.

Derzeit betreue ich ein eigenes kleines Projekt. Es geht darum, ein Dübelhandbuch auf Englisch übersetzten zu lassen. Dies klingt zunächst recht banal, ist aber dennoch nicht zu unterschätzen.

Bei einem solchen Projekt bedarf es einer guten und präzisen Planung und Zeiteinteilung. Ich muss mit verschiedenen Kollegen in Kontakt treten, Termine vereinbaren, Seiten überprüfen, mit externen Agenturen kommunizieren und kooperieren. Zudem gehören sinnvolle Angebotsvergleiche zu dieser Aufgabe und ich muss dafür sorgen, dass alles reibungslos abläuft, rechtzeitig in Druck, und schließlich versendet werden kann.

Heute überprüfe ich, welche Seiten noch in eine Übersetzungsagentur geschickt werden müssen um dort überarbeitet zu werden, und welche bereits richtig vorliegen.

Um 9 mache ich mit meinen Kollegen eine kleine Frühstückspause. Dienstags liebe ich diese besonders, denn es gibt ein großes Müslibuffet mit  diversen Obst- Kornflakes- und Müslisorten. Nach solch einem Energiefrühstück kann man sich gleich viel besser konzentrieren.

Nach dem Frühstück muss ich noch einige Anrufe tätigen, da die Zeit mir im Nacken sitzt und einige Druckereien noch nicht auf meine Mails geantwortet haben, in denen ich ein Angebot angefordert habe. Man  muss also schon hin und wieder etwas hartnäckig sein, um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Zwischendurch bittet mich meine Kollegin darum dringend einige Katalogrundschreiben zu bearbeiten. Ich schiebe es ein.

 

Um 11:13 klingelt das Telefon.

Im Nordlager muss Ware für einen Kollegen abgeholt werden. Ich schnappe mir einen Wagen und mach mich auf den Weg in das Nordgebäude hier auf dem Würth-Gelände. Das große Packet ist nicht gerade leicht, deshalb lade ich es auf meinen Wagen und ziehe es damit wieder zurück ins A-Gebäude.

Im Büro angekommen, habe ich in der Zwischenzeit einige Mails erhalten. Die Übersetzungsagentur hat die fertigen Seiten gemailt, die  Ausbildungsabteilung kündigt neue Seminare an und mein Kollege braucht 3 neue Lieferscheine.

Ich beantworte meine E-Mails, prüfe die Seiten nach und schreibe einen der Lieferscheine- da ist es auf einmal schon 12.  Um 12 treffe ich mich mit den anderen Azubis in unserem Betriebsrestaurant zur Mittagspause. Ich freue mich, denn heute gibt es Camenbert mit Preiselbeeren!

Beim Mittagessen tauschen wir uns aus, was wir alle gerade in den unterschiedlichen Abteilungen so machen, aber natürlich wird auch über die Freizeit gequatscht und viel gelacht.

Um 13 Uhr geht’s dann aber weiter. Ich schreibe die restlichen Lieferscheine, versende sie und widme mich wieder meinem Projekt. Um 14 Uhr habe ich einen Termin mit einem Kollegen in einem anderen Gebäude. Gemeinsam besprechen wir einige Seiten des Buches, die übersetzt werden müssen. Es geht um die Gestaltung. Welche Bilder werden eingesetzt?

Nach dem Meeting wird alles detailliert protokolliert und mit der Umsetzung begonnen. Gegen 17:30 habe ich dann Feierabend und fahre meinen PC herunter. Nun heißt es erst einmal abschalten bei der Autofahrt nach Hause.

Und wie mein Alltag in der Berufsschule als Kauffrau für Marketingkommunikation aussieht, erfahrt ihr in meinem nächsten Beitrag!