Allgemein 07.06.2012

Duale Ausbildung bei Würth – Die Berufsschule!

Schon vor Beginn meiner Ausbildung habe ich viel von der „dualen Ausbildung“ gehört, doch wusste ich nicht viel davon, wie sie tatsächlich abläuft. Mir war klar, dass ich neben dem Arbeitsalltag bei Würth noch die Berufsschule besuchen muss. Des Weiteren wusste ich, dass das duale System weltweit einmalig ist und dass Auszubildende aus Deutschland dadurch eine sehr gute Qualifizierung erhalten.

Doch wie genau läuft die duale Ausbildung ab? Und aus welchen Fächern besteht mein Alltag in der Berufsschule?

 

Die duale Ausbildung

Pro Woche arbeitet ein Auszubildender drei bis vier Tage im Unternehmen und besucht an den restlichen Tagen die Berufsschule, die sich in meinem Fall, wie bei beinahe allen kaufmännischen Ausbildungsberufen der Adolf Würth GmbH & Co. KG, direkt in Künzelsau befindet und somit schnell erreichbar ist.

Durch die duale Ausbildung erhält ein Auszubildender somit tiefe Einblicke in sein Ausbildungsunternehmen sowie die tägliche Arbeit, erlernt jedoch auch gleichzeitig das wichtige theoretische Wissen in der Berufsschule.

Durch diese Kombination ist der Auszubildende nach Beendigung seiner Ausbildung sehr gut auf den Arbeitsalltag vorbereitet.

 

Mein Alltag in der Berufsschule

Am Dienstagabend, Mittwoch und Donnerstag besuche ich die Kaufmännische Schule Künzelsau.

Diese Tage beinhalten bei mir nicht nur den reinen Berufsschulalltag, sondern auch Schultage die speziell auf die Fachhochschulreife abgestimmt sind. Dieser Zusatzunterricht umfasst Unterrichtsfächer wie z.B. Mathematik, Deutsch, Englisch, Chemie und Gemeinschaftskunde.

Durch diesen Zusatz erwerben alle Auszubildende mit der Zusatzqualifikation Fachhochschulreife nach drei Jahren ihren Abschluss und können nach erfolgreichem Absolvieren der Ausbildung auf Fachhochschulen studieren.

Jeder Auszubildender hat je nach Auswahl seines Berufs unterschiedliche und individuelle Schultage und Unterrichtsfächer.

Für meinen Berufszweig sind Fächer wie ÖKR (Ökonomische Religion), AWL (Allgemeine Wirtschaftslehre), TV (Textverarbeitung) und SWL (Sozialwirtschaftslehre) die wichtigsten Bestandteile in der Ausbildung. In Verbindung dieser Fächer kann man oftmals das Gelernte im Unternehmen wieder anwenden.

 

Kurze Erläuterung der zwei wichtigsten Unterrichtsfächer meines Berufes:

Allgemeine Wirtschaftslehre (AWL): In dem Unterrichtsfach Allgemeine Wirtschaftslehre wird der fächerübergreifende Zusammenhang betriebswirtschaftlicher Lerninhalte mit volkswirtschaftlichen und rechtskundlichen Teilbereichen dargestellt und erläutert.

Hierbei werden den Auszubildenden grundlegende Kenntnisse, Einsichten und Qualifikationen übermittelt, die ihnen helfen verschiedene betriebswirtschaftliche Abläufe zu verstehen.

Die Sozialwirtschaftslehre (SWL) befasst sich mit planerischen, organisatorischen und rechentechnischen Entscheidungen in Betrieben.

Unter anderem umfasst dieses Fach auch grundlegende Kenntnisse zum Thema Aufbau eines Buchungssatzes in verschiedensten Varianten. Dieses hilft z.B. in der Buchhaltung dem Auszubildenden sehr weiter.

Die Inhalte beider Fächer umfassen damit den Grundstein eines kaufmännischen Ausbildungsberufes.

Eure Katharina