Praktikum 15.03.2012

Niederlassungspraktikum in München

Vom 1. August bis 26. August 2011 stand für mich das Niederlassungspraktikum in der Verkaufsniederlassung München-Ismaning an.

Die Niederlassung München-Ismaning ist eine der über 340 deutschlandweiten Niederlassungen und die Stammniederlassung im Raum München. Mit ca. 500 m² Verkaufsfläche ist sie zudem eine der größten Würth Niederlassungen in Deutschland.

Durch die starke Erweiterung unseres Niederlassungsnetzwerks in den letzten Jahren hat dieser Geschäftsbereich einen sehr großen und stark anwachsenden Anteil am Erfolg des Unternehmens. Das Ziel dieses Praktikums, welches seit Jahren einen festen Bestandteil der Ausbildung bei Würth darstellt, ist, Erfahrungen im Verkauf, das heißt im direkten Kontakt mit unseren Kunden, zu sammeln. Darüber hinaus ist ein weiteres Ziel, sich ein gewisses Produktwissen anzueignen und bereits vorhandene Kenntnisse zu vertiefen.

In meinen ersten Tagen in der Niederlassung galt es erst einmal sich einen Überblick im Verkaufsraum zu verschaffen. Hierzu kann man sagen, dass dort alle Produkte in verschiedene Sparten unterteilt sind, wie zum Beispiel Sanitär, Baustelle, Schrauben metrisch, Werkzeug, Dübel, Klebstoffe usw. Damit soll gewährleistet werden, dass sich unsere Kunden, die in verschiedensten Branchen arbeiten, im Verkaufsraum schnell orientieren können.

Warenabwicklung & Kundenbetreuung

Nach einigen Tagen war ich in der Lage, Kunden aktiv zu bedienen und natürlich auch Aufträge und Bestellungen im Warenwirtschaftssystem zu erfassen. Zu meinen Aufgaben gehörte es außerdem, den täglich zu erledigenden Wareneingang abzuwickeln und schließlich die Ware im Verkaufsraum einzuräumen. Gerade bei dieser Aufgabe habe ich sehr viel gelernt, da man durch das Einräumen der Ware einen Überblick über die Produkte und das Ordnungssystem im Verkaufsraum gewinnt.

 

Oft kam es natürlich auch vor, dass ich den Kunden nicht sofort weiterhelfen konnte. In diesen Fällen gab es die Möglichkeit sich mit der Recherche im Würth Onlinekatalog (Wüko), beziehungsweise im Verkäuferkatalog zu behelfen. Die meisten Kunden waren in diesem Fällen sehr verständnisvoll und halfen aktiv bei der Suche im Katalog mit.

Bayerisch für Anfänger

Auch die sprachlichen Barrieren waren anfangs nicht immer einfach zu überwinden. So wurden Nachnamen, wie „Stangel“ und „Maier“ plötzlich „Stangl“ und „Mair“ geschrieben, aus einem Karton wurde ein „Packl“ und auch aus einem einfachen „Tschüss“ wurde ein „Pfiarti“, um nur einen kleinen Einblick in die bayrische Sprachkultur zu geben.

Aber auch diese Probleme konnten zügig überwunden werden und mit der Zeit gewann ich immer mehr an Sicherheit, auch im Umgang mit dem Warenwirtschaftssystem-Programm der Niederlassung. So waren selbst Gutschriften, Retoureabwicklungen und die Inventur bald kein großes Problem mehr.

Im Allgemeinen blicke ich auf eine sehr schöne und lehrreiche Zeit zurück, in der ich viel über die Tätigkeit in einer Niederlassung und auch über den Umgang mit unseren Kunden gelernt habe.

Ausbildungsberuf: Industriekaufmann mit Zusatzqualifikation IWM

Alter: 22

Hobbys: Gitarre spielen, Joggen, mit Freunden treffen

Herkunft: Künzelsau

Lieblingsessen im Betriebsrestaurant: Gefüllte Tomaten mit Spinat und Ziegenkäse

Musikgeschmack/Lieblingsbands: Russian Circles, Defeater, Iron Maiden, Amy McDonald, Adele

Motto: "Finde das, was du liebst. Und begnüge dich niemals mit etwas Geringerem." Steve Jobs