Mein Auslandspraktikum in Großbritannien

Hallo zusammen,
ich bin Fabian, 20 Jahre alt und im dritten Lehrjahr meiner Ausbildung zum Industriekaufmann mit der Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen.
Diesen Sommer hatte ich vom 13. August bis zum 8. September die Möglichkeit, ein vierwöchiges Auslandspraktikum bei Würth UK in Erith, London zu absolvieren. Seit 1973 gibt es die Auslandsgesellschaft in Großbritannien, die heute rund 150 Mitarbeiter am Hauptsitz in Erith beschäftigt, sowie rund 450 weitere im Außendienst. Darüber hinaus gibt es acht Niederlassungen in Schottland und England.

 

Meine Arbeit bei Würth UK

Meine Aufgaben waren sehr vielfältig und ich konnte nahezu jede Abteilung durchlaufen.In meiner ersten Woche durfte ich an einem Produkttraining für neue Innen- und Außendienstmitarbeiter der Divisionen Holz und Bau teilnehmen. Das war sehr wichtig, um die neuen, englischen Wörter aus den Bereichen Befestigungstechnik und Berufsbezeichnungen von Handwerkern zu lernen, die man im Englischunterricht in der Schule natürlich nicht behandelt. Dabei waren meine englischen Kollegen ausgesprochen offen und halfen mir immer wieder beim Übersetzen, wenn ich gerade nicht wusste, was die regionale Bezeichnung für einen Fixanker oder Dübel ist. Zudem waren sie sehr interessiert, warum ich gerade hier bin und wie es denn sein kann, dass ich während der Ausbildung in der Schule und im Betrieb bin. Das ist in England kaum verbreitet. Nachdem ich einiges über die britische Art zu Bauen erfuhr, konnte ich zwei Tage mit Außendienstmitarbeitern im Großtraum London mitreisen.
Danach konnte ich die Bereiche Logistik, Marketing und Key Account Management durchlaufen und in den letzten beiden Wochen unterstützte ich Keith in der Niederlassung am Hauptsitz. Keith ist ein echtes Urgestein bei Würth UK und schon mehr als 40 Jahre für das Unternehmen tätig. Es war eine tolle Erfahrung für mich mit ihm zu arbeiten, da er genau wusste wie er mit seinen Kunden umgehen musste und einige Unternehmen sogar schon in der zweiten Generation betreut. Hier konnte ich auch meine Kenntnisse aus Deutschland einbringen und nachdem ich nun schon zwei Wochen in England war, viele Kunden selbst betreuen.

 

Freizeit

Meine Freizeit nutzte ich, um Ausflüge in die Innenstadt Londons zu machen und andere interessante Stadtteile kennen zu lernen. Dabei hatte ich Glück und konnte noch die letzten Glockenschläge des Big Ben hören, der jetzt vier Jahre renoviert wird. London hat unglaublich viele sehenswerte Orte und natürlich habe ich mir Zeit genommen und die bekannten Sehenswürdigkeiten, wie den Buckingham Palace, die Tower Bridge und den Tower of London zu besuchen. Darüber hinaus fand ich die Marktstraße in Camden Town beeindruckend. Dort gibt es viele verschiedene Spezialitäten und kleine Läden aus allen Kontinenten. Das spiegelt für mich auch das Flair der Stadt London wider, die sehr viele unterschiedliche Kulturen vereint.Eine Art Geheimtipp bekam ich von Jessie, meiner Gastmutter, bei der ich die vier Wochen leben konnte: die Redchurch Street, in der es tolle Cafés und Läden gibt, die man in den großen Straßen nicht findet. Selbstverständlich nahm ich auch die Chance wahr, ein Premier League Spiel im Wembley anzusehen, wo derzeit die Tottenham Hotspurs ihre Heimspiele austragen. Dabei war das Zusammengehörigkeitsgefühl der Fans sehr beeindruckend, so standen beim Einlaufen der Mannschaft das ganze Stadion inklusive VIP-Lounge auf und sangen zusammen ihr Lied „Oh when the Spurs go Marchin in“.

 

Fazit

Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, ein Auslandspraktikum in London absolvieren zu können. Es war für mich der perfekte Ort für dieses Praktikum, da ich mich sprachlich weiterentwickeln konnte und nach wenigen Tagen auch den genialen englischen Humor verstand. Zudem ist London eine tolle Stadt, in der es sehr viel zu erleben gibt. Dabei war es auch toll bei einer englischen Familie zu wohnen, um die Mentalität der Engländer und der Stadt richtig kennen zu lernen.

 

Autor: Fabian Haas, Auszubildender: Industriekaufmann mit Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen

Ausbildungsberuf: BWL - International Business (B. A.)

Herkunft: Niedernhall

Motto: If you stop learning, you stop growing.

Ich habe mich für Würth entschieden, weil ...: ich die Möglichkeit bekomme, im Ausland Erfahrungen zu sammeln: Ein Sozialpraktikum mit ASF, ein Auslandssemester sowie ein Praktikum in einer ausländischen Würth-Gesellschaft.