Mein Auslandspraktikum auf Malta

Jum tajjeb! Ich bin Ann-Kathrin und mache derzeit eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation. Soeben bin ich braungebrannt aus meinem Auslandspraktikum bei Würth Malta zurückgekommen.

Im Gegensatz zu unserer deutschen Muttergesellschaft, ist Würth Malta sehr klein. Im Innendienst gibt es gerade einmal 25 Mitarbeiter, zehn weitere Außendienstler betreuen unsere Kunden direkt vorort. Zudem gibt es nur eine Niederlassung auf Malta, die in der Stadt Zebugg ist und eine weitere Niederlassung auf der Nachbarinsel Gozo.

Dazu muss aber auch gesagt werden, dass Malta mit 400.000 Einwohnern ein relativ kleines Land ist.

Meine Aufgabe

Während meines Auslandspraktikums hatte ich die Aufgabe, einem neuen Mitarbeiter etwas über unsere Marketingvorgänge in Deutschland zu erzählen. Zudem erklärte ich ihm gleich am ersten Tag einiges über unser Corporate Design und wie wir dieses anwenden.

Wir begannen damit durch die Niederlassung zu laufen,  um uns einen Gesamteindruck zu verschaffen und um zu sehen, welche Marketingmaßnahmen überhaupt schon vorgenommen wurden.

Danach haben wir ein Meeting abgehalten und besprochen, welche Schritte wir als nächstes gehen und welche Ziele erreicht werden müssen. Uns war schnell klar, dass viel Arbeit auf uns wartet. Denn nicht nur das Niederlassungsmarketing musste voran getrieben werden, auch die anderen Vertriebskanäle durften nicht außer Acht gelassen werden.

Eines der Ziele von Würth Malta ist es, einen E-Shop aufzubauen. Leider fehlt der Landesgesellschaft bisher noch ein Datenpflegeprogramm, sodass einige zusätzliche Arbeitsschritte erforderlich sind. Das kostet viel Zeit und ist auch ein hoher Verwaltungsaufwand. Ich nahm mich dem Problem an und konnte die Kollegen in meiner Zeit vorort gut unterstützen.

Anfangs war es etwas schwierig sich mit den Kollegen zu verständigen, denn manchmal haben mir diverse Fachbegriffe im englischen Wortschatz gefehlt. Dennoch haben wir immer herausgefunden, was wir einander sagen möchten.

Meine Freizeit

Während der vier Wochen, die ich in dem schönen Land verbringen durfte, habe ich vieles erkundet.

Nachdem ich meine direkte Umgebung erkundete, fiel mir auf, dass meine Wohnung gerade einmal 15 Minuten Fußweg vom Strand entfernt war. Das habe ich natürlich nach Feierabend sehr genossen.

Gleich an meinem ersten Wochenende bin ich in die wunderschöne Hauptstadt Valletta gefahren, um mich dort umzusehen. Es war wirklich beeindruckend, da die Stadt noch von vielen mittelalterlichen Bauten umgeben ist. Da Malta 200 Jahre lang eine englische Kolonie war, kann man noch etliche Reliquien sehen, die an diese Zeit erinnern.

Ein weiteres Highlight war der Besuch in dem kleinen Fischerdorf „Marsaxlokk“.  Es ist wirklich sehr klein, somit gibt es dort nicht sehr viel zu sehen. Das Schöne dort ist die Ruhe. Auf dem kleinen Malta ist es nämlich immer sehr laut weil dort viel Verkehr herrscht. In diesem Dörfchen hat man das Gefühl, dass die Zeit für einen Moment still steht und man genießt die Ruhe.

Typisch für die maltesischen Fischer sind die bunten Boote, diese werden „Luzzus“ genannt.

Comino

Mein letztes Ausflugsziel war Comino. Die Insel ist die Kleinste der drei Schwestern-Inseln. Die Insel ist so klein, dass sie unbesiedelt ist. Gerade deshalb ist sie ein wunderschönes Ausflugsziel. Die „Blue Lagoon“ ist sehr bekannt und damit eine beliebte Anlaufstelle für Touristen, aber auch Einheimische gehen dort gerne baden. Das Besondere dort ist das klare, blaue Meer. Man sieht tatsächlich bis auf den Grund des Meeres, was sehr beeindruckend ist.

Mein Fazit

Das Auslandspraktikum war sehr abwechslungsreich und ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln. Zudem durfte ich viel lernen, vor allem, dass in anderen Ländern ganz anders gearbeitet wird und man sich daran anpassen muss. Ich bin froh, dass ich diese Herausforderung annehmen durfte!

 

Ciao, eure Ann-Kathrin.

Ausbildungsberuf: Kauffrau für Marketingkommunikation mit Zusatzqualifikation Kommunikationsmanagement

Herkunft: Gaildorf/ Schwäbisch Hall

Motto: Geht nicht – gibt’s nicht!

Ich habe mich für Würth entschieden, weil ...: …Würth sich im Ländle nicht nur einen Namen gemacht hat, sondern auch weil mich der Ausbildungsberuf gereizt hat.
Außerdem hat mich der Aufstieg der Firma begeistert. Da wusste ich, dass einem keine Möglichkeiten vorenthalten werden.