Mein Weg bei Würth – Vom Schnupperpraktikum bis zur Festanstellung

Hallo, mein Name ist Nathalie Berroth, ich bin 21 Jahre alt und arbeite bei der Adolf Würth GmbH & Co KG.

Mein Weg bei Würth startete schon im Jahr 2011 als ich, um mich beruflich zu orientieren, ein Schnupperpraktikum bei Würth absolvierte. Hier besuchte ich für zwei Wochen verschiedene Abteilungen, um den kaufmännischen Beruf, aber auch das Unternehmen kennenzulernen. Die Mitarbeiter waren sehr offen für meine Fragen und spätestens nach diesen zwei Wochen war mir klar: Ich wollte eine kaufmännische Ausbildung bei Würth beginnen! Deshalb gab ich bei meinem Abschlussgespräch des Praktikums gleich meine Bewerbung für die Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel mit der Zusatzqualifikation Fachhochschulreife ab.

Zur Erklärung: Bei der Ausbildung mit der Zusatzqualifikation Fachhochschulreife erwirbt der Auszubildende während seiner dreijährigen Ausbildung in zwei Jahren die Fachhochschulreife. Hierzu besucht der Auszubildende zwei Tage die Woche die Berufsschule und einmal die Woche die Abendschule.

Nachdem ich meine Mittlere Reife erlangt hatte, konnte ich am 01.09.2012 mit meiner Ausbildung starten. In der ersten Woche besuchten wir verschiedene Seminare, um uns perfekt auf die Abteilungen und die Würth-Welt einstellen zu können. Zudem besuchten wir einen Hochseilgarten in Waldenburg, um uns untereinander besser kennenzulernen und unser Teamwork weiter auszubauen.
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Nach dieser Einführungswoche konnte der Abteilungsdurchlauf beginnen: Ich hatte die Möglichkeit in viele verschiedene Bereiche des Unternehmens Einblicke zu erhalten, wie zum Beispiel Einkauf, Sportsponsoring, Produktmanagement, Logistik, Buchhaltung & Vertriebsinnendienst. Zudem durfte ich bei der Azubi-Rallye den Würth Außendienst zu unseren Kunden vor Ort begleiten. Hier hatte ich sogar die Möglichkeit mich selbst im Präsentieren und Verkaufen von Würth Produkten zu üben und die Kunden von den Vorteilen unserer Produkte zu überzeugen.

Im Jahr 2013 wurde ich mit acht weiteren Auszubildenden in den Azubi-Ausschuss gewählt. Der Azubi-Ausschuss ist die Jugendvertretung und dient als Bindeglied zwischen der Ausbildungsabteilung und den Auszubildenden. Wir organisierten zudem Azubiveranstaltungen, wie zum Beispiel eine Skiausfahrt oder ein Volleyballturnier nach Feierabend. Dadurch konnte man super die Kontakte zu seinen Kollegen pflegen. Man sieht also, meine Ausbildung war sehr vielseitig. Als es 2015 um die Frage ging in welchem Bereich ich nach meiner Ausbildung gerne tätig sein möchte, hatte ich die Möglichkeit mich auf offene Stellen bei der Firma Würth zu bewerben. Ich hatte einige Gespräche mit den jeweiligen Abteilungen. Im Mai wurde eine Stelle als Sachbearbeiterin im Key Account Management Automotive ausgeschrieben. Ich bewarb mich sofort, da ich die Abteilung bereits als Azubi durchlaufen hatte und wusste wie vielseitig das Aufgabengebiet war. Zudem hatte ich durch den Durchlauf bereits die Kollegen kennen und schätzen gelernt. Nach einem Gespräch und einem Probearbeitstag, bei welchem mir das Aufgabengebiet erläutert wurde, hatte ich die Zusage für die Stelle in der Tasche. Somit konnte ich nach meiner mündlichen Prüfung am 02. Juli 2016 offiziell in das Key Account Management übernommen werden.
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Mein Aufgabengebiet umfasst nun die Betreuung von Schlüsselkunden im Innendienst, welche ich im Team mit zwei Key-Account Managern, die die Kunden vor Ort betreuen, bearbeite.

Mit der Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel habe ich den Grundstein für meine berufliche Zukunft gelegt, durch die Zusatzqualifikation „Fachhochschulreife“ könnte ich ein berufsbegleitendes Studium beginnen und so innerhalb von 3,5 Jahren einen Bachelorabschluss erlangen. In meiner dreijährigen Ausbildung bei Würth habe ich mich nicht nur fachlich, sondern vor allem auch persönlich weiterentwickelt.

Auch ein Jahr nach Beendigung meiner Ausbildung und Übernahme kann ich sagen, dass ich meine Entscheidung mit Würth als Arbeitgeber in keiner Weise bereue und mich weiterhin auf neue, spannende Aufgaben freue.
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Autor: Nathalie Berroth, ehemalige Auszubildende: Kauffrau im Groß- und Außenhandel mit der Zusatzqualifikation Fachhochschulreife